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22. Mai 2009 5 22 /05 /Mai /2009 10:09
viele, auf die ich mich gefreut hatte, waren nicht da.... Tanja, Nicole, Anita, Isabella, Stefanie, ... und wie ich schon befürchtete, wenn ich erst zum Schluss dran käme, waren viele Leute schon weg... von den zwischen 40 und 50 Leuten waren dann nur noch knapp 30 da, als ich dann mein Lied sang... THIS IS ME! ich war schon fast gar nciht mehr motiviert, weil es mich so sehr ärgerte, dass so viele schon weg waren... besonders Frau Meili, Frau Wihler, Francesca und Barbara.... sie alle haben es verpasst, ganz zu schweigen, dass eben Tanja etc. nciht da waren... aber naja.... wie eben das Programm vorgesehen hatte, halt auch nur noch vor den 30 Leutchen... und ich schaffte es tatsächlich etwas offener zu sein als nur angewurzelt da zu stehen... am Anfang seitlich, dann mit dem Rücken zum Publikum und zum Refrain schwungvoll umdrehen. vielleicht noch ETWAS zörgerlicher als zu Hause, aber ich wette, das fiel MIR mehr auf als den anderen... zum schluss gab es den weitaus lautesten Applaus, den ich je hatte! und nein, ich übertreibe absolut nicht! selbst wenn bei einem Konzert des Gospelchors die Kirche voll war, war der Applaus nie so stark/kraftvoll wie am Dienstag Abend. und auch nicht soo lange! ich war echt überwältigt!

ein spannendes Erlebnis war auch, ein anderes mutistischen Mädchen kennenzulernen. schon als ich ihr auf der Toilette begegnete, war mir bewusst, dass dieses Mädchen mutistisch sein muss. sie verhielt sich so reserviert, bzw. anders gesagt... so wie auch ich früher... eben so typisch, dass ich als selbst Betroffene, es einfach merken musste. ihre Mutter, die mich noch vom letzten Treffen her kannte, begrüsste mich dann, als sie mich sah und stellte mir vor, das sei ihre Tochter. also alles klar. ich beobachtete sie dann noch ein wenig, als sie vor Beginn des treffens in der hintersten Reihe sassen und ihre Mutter ihr wohl bisschen von mir erzählte, denn sie schauten in meine richtung dabei... das Mädchen wirkte fast emotionslos und doch sah ich dann ein Lächeln über ihr Gesicht huschen, als ihre Mutter ihr was sagte. das war schön zu sehen, denn sonst wirkte das Mädchen nur ernst vor Schüchternheit. das ist aber jetzt auch nur MEINE Auffassung. möchte nicht irgendwie ein falsches Bild von ihr vermitteln! möchte darum auch ihren Namen hier lieber nicht nennen... nach dem Treffen stand ich dann mit Irene bei der Familie und wartete einen stillen Augenblick ab, um das Mädchen zu fragen, wie alt sie denn sei. ich fragte sie selbst und wartete auch bewusst etwas Stille ab. sie blieb trotzdem still. ihre Mutter meinte erst hzu ihrer Tochter: "ihr kannst Du doch antworten", ehe sie mir dann an dessen Stelle antwortete: "15". ich hatte Mitgefühl für sie... sie würde es schwer haben, wenn sie in diesem Alter noch immer noch nicht mal leise selbst antworten mochte. ich dachte dann, dass sie mir beim Verabschieden, zwar auch nichts sagen, aebr mir vielleicht die Hand geben und mich ansehen würde. doch das geschah nicht. ich bin keineswegs enttäuscht oder so, von ihr... aber es macht mich doch sehr betroffen, das so hautnah selbst bei jemand anderem mitzuerleben und auch noch stärker ausgeprägt wie damals bei mir selbst.... für mich war dieses Zusammentreffen sehr eindrücklich! würde sehr gerne mit diesem Mädchen über Chat oder Mail kommunizieren.. bin gespannt, ob sie das tun würde... ich selbst hatte mit schreiben ja nie wirklich Probleme... und Tanja (mit der ich im August übrigens in den Urlaub fliege!) auch nicht. wünsch mir so, in Kontakt mit ihr treten zu können.....

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Published by sandyneedsmusic
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